Archiv des Autors: Birgit

Tipps, Übungen und mehr

Selbstheilung durch Strömen

Jin Shin Jyutsu wird das Strömen nach alter japanischer Heilkunst genannt ,nach Jiro Murai. Hierbei dienen die Hände und die Energie dazu, sich und andere zu heilen, körperliche Beschwerden zu vermindern, Denkmuster durch heilsam erfahrene Berührungen oder Blockaden aufzulösen. In Österreich soll Jin Shin Jyutsu sogar von den Krankenkassen als Methode anerkannt sein.

Wann immer wir jemanden liebevoll berühren, auch unbewusst, geben wir Liebe. Und das kannst du auch für dich selbst nutzen, denn “Wenn die Hände beschäftigt sind, schweigt der Geist und warme Hände wärmen die Seele”, sagt ein Sprichwort.

Beim Finger-Strömen arbeiten wir nur mit unserer eigenen Energie.                                 Die Anwendung ist einfach:

Daumen – Selbstwert-Finger– strömen: Hilfreich bei Sorge, Grübeln, Einsamkeit, sich ungeliebt fühlen, zu viel Stress, Hassgefühle, harmonisiert Magen-und Milzfunktionsenergie, hilft uns, uns selbst mehr zu vertrauen und bringt uns wieder in unsere Mitte. Deine Daumen richten sich zueinander und mit der rechten Handfläche umschließt du den linken Daumen und umgekehrt. Du hältst ihn solange, bis du Ausgleich spürst.

ZeigefingerMut-Finger – strömen: Hilfreich bei Angst, Unsicherheit, fehlendem Mut, Schmerzen, Zahnarztbesuch, Perfektionismus, Schüchternheit, harmonisiert Niere und Blase, im Gleichgewicht sein mit dem Lebensplan, schenkt uns Mut und hilft uns, wieder zu vertrauen.  Umschließe den Zeigefinger mit der freien Hand.

MittelfingerGelassenheit-Finger –  bei Wut, Ärger, Frustration, Aggression, Gereiztheit, harmonisiert Leber und Gallenblase, wir kommen wieder in unseren Rhythmus und die Kreativität darf wieder fließen.

RingfingerGute-Laune-Finger – bei Traurigkeit, Kummer, Enttäuschung, Schuldgefühle, negatives Denken, Depression, Lunge und Dickdarm, Loslassen, ein neuer Anfang und wieder atmen können.

Kleinen FingerSonnenschein- oder Leichtigkeits-Finger – bei Stress und Überforderung, Einschlafproblemen, Nervosität, Bemühung, Verstellung, Herz und Dickdarm bringt perfekte Lebenskraft, Freude, Gelassenheit

Handinnenfläche bei Depressionen, mangelndem Selbstvertrauen –  Zwerchfell und Nabel, erzeugt Ausgeglichenheit, Harmonie, Urvertrauen, ordnet Chaos, harmonisiert das ganze Wesen. Mit dem Daumen in die Handinnenfläche drücken oder beide Handflächen halten wie beim Klatschen.

Viel Erfolg und viel Freude damit!!

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MIR-Methode:

WAS IST DIE MIR-METHODE?                                                                                                                                                                                                                   Die MIR-Methode ist eine einzigartige, selbstheilende Methode, die von Mireille Mettes 2009 entwickelt wurde. Der Name “MIR“ steht für “Mentales und Intuitives Rücksetzen“. “MIR“ bedeutet auch “Friede“ (auf Russisch) und wünscht allen Frieden in deren Seele, Herzen und Leben.                                                                                                                                                                                                                                                   FÜR WEN IST DIE MIR-METHODE GEDACHT?                                                                                                                                                                                             Die MIR-Methode ist für Menschen mit emotionalen und körperlichen Problemen die gerne etwas an sich ändern möchten. Das Unterbewusstsein wird durch die kurzen Anweisungen in Kombination mit der Berührung der Hand 2 x täglich stimuliert. Das aktiviert die Selbstheilungskräfte. Dabei ist die Methode so kinderleicht zu erlernen, dass jeder sie anwenden kann. Sehen Sie sich dazu lediglich das 15-minütige Anwendungs-Video  https://www.youtube.com/watch?v=SEnCSrP-8zM&feature=youtu.be an.           Oder gehen Sie direkt auf die Webseite von Mireille Mattes:  http://www.mirmethode.de

Und wie immer gilt auch hier: Diese Methode ist kein Ersatz für medizinische oder psychiatrische Hilfe. November 2016

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Heilkräuter, Biochemie:

Schwedenkräuter sind wieder ganz Inn und das ist einfach wunderbar! Viele Tipps und Anwedungen sind auf folgender Seite zu finden: http://www.kraeuter-verzeichnis.de/pages/schwedenkraeuter/schwedenbitter.htm                                                                                                                                                          So liest man auf der genannten Seite: Wer täglich diese Tropfen früh und abends nimmt, braucht keine andere Medizin, denn diese stärken den Körper, erfrischen die Nerven und das Blut, nehmen das Zittern der Hände und Füße. Kurz, sie nehmen überhaupt alle Krankheiten. Der Körper bleibt straff, das Gesicht jugendlich und schön.

Wichtig: Alle angegebenen Mengen sollten mit Kräutertee oder Wasser verdünnt eingenommen werden.                                                                                             Anwendung Man sollte beachten, dass nach 6 Wochen Anwendung von Schwedenkräutern eine Pause von ca. 2 Wochen eingelegt werden sollte.

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Biochemie: Schüssler Salze

Dr. Schüssler kam zu dem Schluss, dass viele Krankheiten durch ein Ungleichgewicht des Mineralhaushalts in den einzelnen Zellen verursacht würden.  Wenn in den Zellen wichtige Mineralstoffe fehlen, funktionieren sie nicht mehr richtig, was dann zur Krankheit führt, war Dr. Schüsslers Folgerung. Nachzulesen hier: http://schuessler-salze-liste.de/ Z.B. bei Erkältungen – Hier gibt es ein gutes Video, wie und welche Tabletten man während einer Erkältung einnimmt: https://www.youtube.com/watch?v=764qCjV9K28

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Übungen:

1. ATEMÜBUNGEN: Bewusstes Atmen befreit, bringt Entspannung in kurzer Zeit und man gewinnt wieder neue Energie.

Die einfachste Atemübung, die ich kenne:

1) Ich stehe aufrecht und atme das Licht des Himmel tief ein – dabei stelle ich mir vor, wie das Licht durch mein Kronenchakra (befindet sich am höchsten Punkt des Kopfes) einfließt,  meinen gesamten Körper durchflutet und beim Ausatmen über meine Fußchakren in die Erde fließt.

2) Ich atme die Kraft und Energie der Erde tief ein– dabei stelle ich mir vor, wie die Kraft und Energie der Erde über die Fußchakren  (befinden sich unter den Fußsohlen)  einfließen, meinen gesamten Körper durchfluten und beim Ausatmen über das Kronenchakra in den Himmel fließen. Tipp: Wenn man sich zusätzlich noch vorstellt, wie das Licht sowie die Kraft und Energie jeweils durch jedes Chakra fließen, ist es noch effektiver. Mehrmals hintereinander ein- und ausatmen bringt sofort in Harmonie und Ausgeglichenheit, bringt Freude und Kraft zurück. Viel Spaß!

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Atmen wie der Baum.

Diese wunderbare Atemübung bringt Sie in Ihre Mitte- wirkt beruhigend und erfrischend zugleich und macht den Kopf frei. >>>                                                            Los geht’s: Stehen Sie aufrecht am besten bei weit geöffnetem Fenster oder direkt im Freien.

Tief einatmen – „Von unten kommt der Wind“  (innerlich sagen) >>> Mit ausgestreckten Armen beugen Sie sich nach vorne über in Richtung Boden und holen einatmend den Wind von unten nach oben zum Himmel.

Tief ausatmen – „Von oben fällt der Regen“ >>> Die ausgestreckten Arme ausatmendwie der fallende Regen – von oben nach unten bewegen.

Tief einatmen – „Von unten wächst der Baum“     >>> Wieder die Arme von unten nach oben einatmend  bewegen – so wie der Baum aus der Erde gen Himmel wächst.

Tief ausatmen – „Und breitet seine Zweige aus“ >>> Die ausgestreckten Arme ausatmend vom Himmel seitwärts – der breite des Baumes entsprechend -ausbreiten.

Tief einatmen- „Er empfängt das Licht des Himmels“  >>> Einatmend die Arme zum Himmel strecken um das Licht des Himmels einzuatmen.

Tief ausatmen – „Und bringt es zu seinem Herzen“ >>> Ausatmend die Hände zum Herzen führen und das Licht ins Herz hinein atmen.

Tief einatmen – „Er lässt die Früchte reifen“ >>> Einatmend gaaaaaanz weit machen und beide Arme zur Seite ausstrecken.

Tief ausatmen – „Und gibt sie der Erde zurück“ >>> Nach vorne über beugen und ausatmend  beide Arme und Hände nach unten zur Erde ausschütteln.

Diese wunderbare erfrischende Atemübung sollte man bis zu 5 Mal wiederholen.

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Atemzeit

AtemZeit 1)  Täglich eine kleine Atemzeit. Warum das so wichtig ist, erklärt Stefan Becker in seinem Video: https://www.youtube.com/watch?v=Bj3bs8-40bg 

AtemZeit 2)  Atmen und anspannen, ausatmen und entspannen https://www.youtube.com/watch?v=o0qrtbZI_FA

AtemZeit 3)  Sich Erden duch Atmen https://www.youtube.com/watch?v=RV2dhuI1r5o

AtemZeit 4)  Der Organische Reflex  (sehr gute Übung!) https://www.youtube.com/watch?v=Ome6M3GAbrs

AtemZeit 5)  Der konditionierte Reflex (wichtiges Video!) https://www.youtube.com/watch?v=d-Z_tjOy670

 

2.  ENTSWITCHEN BEI SÜCHTEN:

Im nachfolgenden Video werden 3 Übungen gezeigt, die bei Süchten wie Alkohol, Nikotin oder bei sämtlichen anderen Süchten helfen können durch https://www.youtube.com/watch?v=fXQqvMjKeec

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3: MEDITATIONSÜBUNG von Robert Betz.  

Eine schöne Übung, um in deine Mitte zu kommen: Die brennende Kerze in deinem Körper (von Robert Betz)

Setz dich hin, schließe die Augen und atme tief und sanft. Dann stell dir vor, wie in deinem Körper eine schöne, lange weiße, brennende Kerze steht mit der Flamme auf der Höhe deines Herzens. Ihr Ende reicht bis tief in deinen Unterleib. Atme solange, bis ihre Flamme ruhig brennt und nicht mehr flackert. Spüre, wie die Kerze dir hilft, deinen Oberkörper aufrecht und gerade zu halten. Genieße es. Wenn dich irgendetwas im Alltag aufregt, zieh dich kurz zurück und schau nach innen. Die Kerze steht entweder schief und/oder ist erloschen. Stell sie wieder gerade, zünde sie an und atme, bis sie wieder ruhig brennt und Licht in dein Herz bringt. Diese Übung bringt dich immer wieder schnell in deine Mitte und dauert weniger als eine Minute.

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4. EINE HEILÜBUNG/ -erfahrung via Internet… ist eine echt tolle Erfahrung, einfach genial:

Wer offen oder neugierig ist,  erfährt hier eine tiefe Heilung für Geist (Mind), Körper und Seele. Quantum k: „die kostenlose Heilerfahrung“ zu finden unter: http://www.quantumk.co.uk/quantumk_video_german.htm

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Film-Tipp: 

„Der grüne Planet 

Dieser Film zeigt auf lustige Art und Weise wie man sein Leben besser gestalten und in Einklang mit der Natur leben kann.(leider wird die Komplettversion immer wieder gesperrt) Mal sehen, wie lange dieses Video im Netz bleibt:  https://vimeo.com/102515615

 

„Der Film deines Lebens“ 

Dieser Film verändert dein Leben, es wird nicht mehr das sein, was es vorher war! Entdecke jetzt die 7 Spielregeln des Lebens, welche die Türen sind für mehr Lebensqualität, Glück und Erfolg im Leben! Erkenne dich als Schöpfer deines Lebens – Glück, Liebe und Erfolg sind in dir – Trailer zum Film:  https://www.youtube.com/watch?v=2NhSfG9FRsg

„Water – Die geheime Macht des Wassers“ 

Wasser ist das wichtigste Element auf unserem Planeten. Es umgibt uns an jedem Tag, in jedem Augenblick unseres Lebens. Mehr als drei Fünftel der Fläche unseres Erdballs sind mit Wasser bedeckt, aber was wissen wir WIRKLICH über dieses rätselhafte Element?  Aber schauen Sie selbst…

https://www.youtube.com/watch?v=Q_Osih3pGqk

 

 

Glück oder Unglück

 

Wer definiert Glück oder Unglück?  

Hier eine kurze Geschichte die nachdenklich macht…

Ein alter Zen-Meister, bei dem nur noch ein Mönch lebte, züchtete Pferde. Eines Tages lief sein wertvollster Hengst davon. Die Nachbarn kamen, um ihr Bedauern auszudrücken, doch der Zen-Meister sagte nur: „Woher wisst ihr, dass dies ein Unglück ist?“

Am nächsten Tag kam der Hengst, begleitet von einigen Wildpferden zurück, und die Nachbarn kamen wieder, um zu dem Glücksfall zu gratulieren, doch der Zen-Meister sagte nur: „Woher wisst ihr, dass dies ein Glücksfall ist?“

Am nächsten Tag wurde der Mönch beim Versuch, eines der Tiere zuzureiten, abgeworfen und brach sich ein Bein. Wieder kamen die Nachbarn, um ihr Mitleid zu bekunden, doch der Zen-Meister sagte nur: „Woher wisst ihr, dass dies ein Unglück ist?“

Kurz darauf kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen, doch da der Mönch verletzt war, wurde er nicht als Soldat einberufen. Doch wer weiß schon, ob es …

Goldenen Regeln für den Umgang mit Kindern

Goldene Regeln für den Umgang mit Kindern

1.  Verwöhne mich nicht
Ich weiß ganz gut,dass ich nicht alles,
was ich verlange, haben muss. Ich teste dich ja nur.

2.  Hab keine Angst,
mit mir bestimmt umzugehen.
Ich ziehe es vor,
dann weiß ich woran ich bin.

3.  Zwinge mich nicht.
Das lehrt mich, dass nur Macht zählt.
Ich reagiere besser auf Anleitung.

4.  Sei nicht wechselhaft.
Das verwirrt mich, und ich versuche desto mehr,
alles zu erreichen, was ich will.

5.  Mach keine Versprechungen.
Es könnte sein, dass Du sie  nicht einhalten kannst.
Das erschüttert mein Vertrauen zu Dir.

6.  Falle nicht auf meine
Herausforderungen hinein,
wenn ich etwas sage oder tue,
nur um dich aus der Fassung zu bringen.
Dann werde ich nämlich versuchen,
noch mehr solche Siege zu erringen.

7.  Sorge Dich nicht zu sehr,
wenn ich sage „ich mag Dich nicht“.
Ich meine es ja nicht so,
ich möchte nur, dass es Dir leid tut,
wenn du mir etwas angetan hast.

8.  Mach nicht,
dass ich mich kleiner fühle, als ich bin.
Dann werde ich mich nämlich
wie ein toller Kerl benehmen.

9.  Tu nichts für mich,
was ich selber auch tun könnte.
Ich fühle mich sonst wie ein Baby
und werde Dich weiter in meinen Dienst stellen.

10.  Befasse Dich nicht zu sehr
mit meinen schlechten Angewohnheiten,
das veranlasst mich nämlich, sie zu behalten.

11.  Korrigiere mich nicht vor anderen Leuten.
Es beeindruckt mich viel mehr,
wenn Du ruhig und allein mit mir sprichst.

12.  Versuche nicht, mein Benehmen
während eines Streites zu besprechen..
Aus bestimmten Gründen kann ich zu dieser Zeit
nicht so gut zuhören,
und meine Mitarbeit ist noch
schlechter. Du kannst ja handeln,
aber besprechen sollten wir später.

13.  Versuch nicht zu predigen.
Du wirst dich wundern,
wie gut ich weiß,
was richtig und was falsch ist.

14.  Nörgele nicht.
Um mich zu schützen muss ich tun,
als ob ich taub wäre.

15.  Sag mir nicht,
dass meine Fehler „Sünden“ sind.
Ich muss lernen Fehler zu machen,
ohne zu glauben, dass ich darum schlecht bin.

16.  Verlange keine Erklärungen für
mein falsches Benehmen.
Ich weiß wirklich nicht,
warum ich es getan habe.

17.  Stelle meine Ehrlichkeit nicht in Frage.
Ich bekomme leicht Angst und erzähle Lügen.

18.  Vergiss nicht, dass ich gerne
Experimente mache.
Ich lerne davon, also lass mich doch.

19.  Schütze mich nicht vor den Folgen.
Ich muss aus Erfahrung lernen.

20.  Schenke meinen kleinen Leiden
nicht so viel Aufmerksamkeit.
Es könnte sein,
dass ich sonst eine schwache Gesundheit
zu schätzen lerne,
weil sie mir so viel Aufmerksamkeit einbringt.

21.  Entziehe Dich nicht,
wenn ich etwas wirklich wissen will.
Sonst wirst Du merken, dass ich aufhöre zu fragen
und mir die Antworten woanders suche.

22.  Beantworte dumme
und bedeutungslose Fragen nicht.
Ich möchte Dich nur mit mir beschäftigen.

23.  Denke nicht, es sei unter Deiner Würde,
Dich bei mir zu entschuldigen.
Eine ehrliche Entschuldigung erzeugt
in mir warme Gefühle Dir gegenüber.

24.  Deute nie an, dass Du perfekt oder
unfehlbar bist.
Du wärst ein zu großartiges Vorbild für mich.

25.  Sorge Dich nicht, dass Du
zu wenig Zeit für mich hast.
Was zählt ist,
WIE wir die Zeit verbringen.

26.  Werde nicht ängstlich, wenn ich mich fürchte.
Denn dann werde ich noch furchtsamer.
Zeige mir lieber Mut.

27…. vergiss nicht, dass ich ohne
sehr viel Verständnis und Ermutigung
nicht gedeihen kann.
Aber das brauche ich Dir
doch gar nicht zu sagen.
Behandele mich, wie Du einen
Freund behandelst,
dann werde auch ich Dein Freund sein.
Denke daran, dass ich mehr
von einem Vorbild als von einem
Kritiker lernen kann.

 

Im ARCHIV finden Sie weitere Geschichten, Wahrheiten und Übungen:

April 2014            >>>  Die Geschichte mit dem Hammer

März 2014            >>>  Ein Wunder kostet nicht viel

Januar 2014          >>>  DIE EINTAGSFLIEGE ” Der letzte Traum der alten Eiche”

                                       von Hans Christian Andersen

Dezember 2013    >>>  Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen

August 2013         >>>  Gedanken zur Zeit

Juli 2013               >>>  „Ich bin“ von Virginia Satir

Juni 2013              >>>  Die 4 Spiegelgesetze

April 2013            >>>  Interview mit einem Engel

März 2013            >>>  Chronisch krank – Finde deinen eigenen Weg

 

Die Geschichte mit dem Hammer

Glück oder Unglück liegen in der eigenen Betrachtungsweise. Die folgende kurze Geschichte zeigt uns, dass man mit Vorurteilen selbst nicht weit kommt. Anstatt einfach um Hilfe zu bitten, steht man sich selbst im Wege und ist am Ende allein und frustriert. Kurz aber treffend:

Die Geschichte mit dem Hammer

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er „Guten Tag“ sagen kann, schreit ihn unser Mann an: „Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!“.

(aus  „Anleitung zum unglücklich sein“ von P. Watzlawick:)

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Im ARCHIV finden Sie weitere Geschichten, Wahrheiten und Übungen:

März 2013            >>>  Chronisch krank – Finde deinen eigenen Weg

April 2013            >>>  Interview mit einem Engel

Juni 2013              >>>  Die 4 Spiegelgesetze

Juli 2013               >>>  „Ich bin“ von Virginia Satir

August 2013         >>>  Gedanken zur Zeit

Dezember 2013    >>>  Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen

Januar 2014          >>>  DIE EINTAGSFLIEGE ” Der letzte Traum der alten Eiche”

                                       von Hans Christian Andersen

März 2014            >>>  Ein Wunder kostet nicht viel

Ein Wunder kostet nicht viel…

Ein Wunder kostet nicht viel

 

Tess war eine zauberhafte Fünfjährige als sie ihre Mutter und Vater über ihren kleinen Bruder Andrew sprechen hörte.

Alles was sie wusste war, dass er sehr krank war und dass sie überhaupt kein Geld mehr besaßen. Nächsten Monat sollten sie in eine Etagenwohnung ziehen, denn Daddy hatte nicht das Geld für die Arztrechnungen und das Haus. Nur eine sehr teure Operation könnte ihn noch retten, und es schien niemanden zu geben, der ihnen das Geld leihen würde.

Sie hörte, wie ihr Daddy ihrer tränenüberströmten Mutter mit hoffnungsloser Stimme sagte: „Nur ein Wunder kann ihn noch retten.“

Tess ging in ihr Zimmer und zog ein gläsernes Marmeladenglas aus dem Versteck im Wandschrank. Sie schüttete all das Kleingeld auf den Fußboden und zählte es sorgfältig – gleich drei Mal. Die gesamte Summe musste genau die richtige sein. Irrtum war vollkommen ausgeschlossen.

Sorgfältig steckte sie die Münzen zurück in das Glas, drehte den Deckel darauf und schlüpfte aus der Hintertür hinaus. Sie ging an sechs Häuserblöcken entlang bis zu Rexall’s Drug Store mit dem großen roten Indianerhäuptling auf dem Schild oberhalb der Tür. Sie ging zur Abteilung mit dem Apotheker im hinteren Teil des Ladens.

Geduldig wartete sie, dass er sie bemerkte, aber er hatte gerade zu viel zu tun. Tess machte mit ihren Füßen ein quietschendes Geräusch. Nichts. Sie räusperte sich und versuchte dabei möglichst ekelerregend zu klingen. Nichts tat sich. Endlich nahm sie ein Geldstück aus ihrem Glas und knallte es auf den Glastresen. Das war erfolgreich! „Und war möchtest du?“ fragte der Apotheker in gelangweiltem Ton. „Ich unterhalte mich gerade mit meinem Bruder aus Chicago, den ich schon ewig nicht mehr gesehen habe“, sagte er ohne eine Antwort auf seine Frage abzuwarten.

„Nun, ich möchte mit Ihnen über meinen Bruder reden“, gab Tess in dem selben gelangweilten Ton zurück. „Er ist wirklich sehr, sehr krank …. und ich möchte ein Wunder kaufen“. „Wie bitte?“, sagte der Apotheker. „Er heißt Andrew und in seinem Kopf wächst etwas Böses, und mein Vater sagt, nur ein Wunder kann ihn noch retten. Was kostet also ein Wunder?“ „Wir verkaufen hier keine Wunder, kleines Mädchen. Es tut mir leid, aber ich kann dir nicht helfen“, sagte der Apotheker mit etwas freundlicherer Stimme. „Hören Sie, ich habe Geld, um es zu bezahlen. Und wenn es nicht genug ist, werde ich den Rest noch holen. Sagen sie mir nur, wie viel es kostet.“

Der Bruder des Apothekers war ein gut angezogener Mann. Er beugte sich runter und fragte das kleine Mädchen: „Was für ein Wunder braucht dein Bruder denn?“ „Ich weiß nicht“, antwortete Tess und ihre Augen füllten sich mit Tränen. „Ich weiß nur, dass er wirklich sehr krank ist und Mommy sagt, er brauche eine Operation. Aber mein Daddy kann sie nicht bezahlen, also möchte ich mein Geld dafür nehmen.“ Wie viel hast du?“, fragte der Mann aus Chicago. „Einen Doller und elf Cents“, antwortete Tess kaum hörbar. „Und das ist alles Geld, was ich habe, aber ich kann mehr holen, wenn ich es muss.“

Nun, was für ein Zufall“, lächelte der Mann. „Ein Dollar und elf Cents – genau der Preis für ein Wunder für kleine Brüder.“ Er nahm ihr Geld in eine Hand und mit der anderen Hand ergriff er die ihre und sagte: „Zeige mir wo du wohnst. Ich möchte Deinen Bruder sehen und deine Eltern treffen. Wir wollen mal sehen, ob ich das Wunder habe, das du brauchst.“

Diese gutangezogene Mann war Dr. Carlton Armstrong, ein Chirurg, spezialisiert auf Neuro-Chirurgie. Die Operation wurde kostenlos durchgeführt, und es dauerte nicht lange, da war Andrew wieder zu Hause und es ging ihm gut.

Mom und Dad erzählten glücklich von den Ereignissen, die sich so gut gefügt hatten. „Diese Operation“, flüsterte ihre Mom, „sie war ein wirkliches Wunder. Ich würde gern wissen, was sie wohl gekostet hat.“

Tess lächelte. Sie wusste genau, wie viel ein Wunder kostet … ein Dollar und elf Cents … und der Glaube eines kleinen Kindes.

Ein Wunder ist nicht die Aufhebung eines Naturgesetzes, sondern die Umsetzung eines höheren Gesetzes …

Autor unbekannt

Die Eintagsfliege aus „Der letzte Traum der alten Eiche“

DIE EINTAGSFLIEGE “ Der letzte Traum der alten Eiche“ von Hans Christian Andersen

Im Walde stand hoch am Abhang beim offenen Strand eine Eiche, so eine richtige alte Eiche, die genau dreihundertfünfundsechzig Jahre alt war. Aber diese lange Zeit bedeutete für den Baum nicht mehr als ebenso viele Tage für uns Menschen; wir sind am Tage wach, schlafen in der Nacht und haben dann unsere Träume; bei den Bäumen ist es anders, der Baum ist drei Jahreszeiten hindurch wach, erst im Winter hält er seinen Schlaf. Der Winter ist seine Schlafenszeit, er ist die Nacht nach dem langen Tage, der Frühling, Sommer und Herbst heißt.

An manchem warmen Sommertag hatte die Eintagsfliege seine Krone umtanzt, gelebt, geschwebt, sich glücklich gefühlt, und wenn sich dann das kleine Geschöpf in stiller Glückseligkeit auf einem der großen frischen Eichblätter ausruhte, sagte der Baum immer: „Armes Kleines! Nur ein einziger Tag ist dein ganzes Leben! Wie kurz! Das ist so traurig!“

„Traurig?“, erwiderte die Eintagsfliege. „Was meinst du damit? Alles ist ja so unvergleichlich hell, so warm und schön, und ich bin so froh!“

„Aber nur einen Tag – dann ist alles vorbei!“ 

„Vorbei!“, wiederholte die Eintagsfliege. „Was ist vorbei? Bist auch du vorbei?“ 

„Nein, ich lebe vielleicht Tausende von deinen Tagen, und meine Tage sind ganze Jahreszeiten! Das ist etwas so Langes, dass du es gar nicht ausrechnen kannst!“ 

„Nein, denn ich verstehe dich nicht! Du hast Tausende von meinen Tagen, aber ich habe Tausende von Augenblicken, in denen ich froh und glücklich sein kann! Hört denn alle Herrlichkeit dieser Welt auf, wenn du stirbst?“ 

„Nein“, sagte der Baum, „die währt gewiss viel länger, unendlich viel länger, als ich denken kann.“ 

„Aber dann haben wir ja gleich viel, nur rechnen wir verschieden!“ 

(nach Hans Christian Andersen)

 

Die komplette Geschichte findet man hier: http://www.hekaya.de/maerchen/der-letzte-traum-der-alten-eiche–andersen_129.html

 

Die Dinge sind nicht immer das…

Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen

Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause einer wohlhabenden Familie zu verbringen. Die Familie war unhöflich und verweigerte den Engeln im Gästezimmer des Haupthauses auszuruhen.
Anstelle dessen, bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller. Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten, sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es. Als der jüngere Engel fragte, warum, antwortete der ältere Engel: „Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen.“

In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, aber gastfreundlichen Bauern und seiner Frau. Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut schliefen. Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr einziges Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld. Der jüngere Engel wurde wütend und fragte den älteren Engel, wie er das habe geschehen lassen können?  „Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm“, meinte er anklagend. „Die zweite Familie hatte wenig, und du ließt die Kuh sterben.“ „Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen“, sagte der ältere Engel. „Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, dass Gold in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der Eigentümer so von Gier besessen war und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, sodass er es nicht finden konnte. Als wir dann in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes, um seine Frau zu holen. Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen. Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen.“

Manchmal ist das genau das, was passiert, wenn die Dinge sich nicht als das entpuppen, was sie sollten. Wenn du Vertrauen hast, musst du dich bloß darauf verlassen, dass jedes Ergebnis zu deinem Vorteil ist. Du magst es nicht bemerken, bevor ein bisschen Zeit vergangen ist…

 

Diese schöne Geschichte habe ich auf der folgenden Seite gefunden: http://www.lichtkreis.at/html/Gedankenwelten/Weise_Geschichten/zwei_engel.htm

Die Geschichte vom Sprung in der Schüssel

Der Sprung in der Schüssel
Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte. Diese hingen an den Enden einer Stange, die sie über ihren Schultern trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war.
Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau enthielt die eine Schüssel stets die volle Portion Wasser, die andere war jedoch immer nur noch halb voll. Zwei Jahre lang geschah dies täglich.
Die alte Frau brachte nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung. Die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich aber wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte wofür sie gemacht worden war.
Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der Frau: „Ich schäme mich so wegen meines Sprunges, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft.“
Die alte Frau lächelte: „Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht? Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deiner Besonderheit bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren.“

Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind die Macken und Sprünge, die unser Leben so interessant und lohnenswert machen. Man sollte jede Person einfach so nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr sehen.

ICH BIN ICH

Auf der ganzen Welt gibt es
niemanden wie mich.
Es gibt Menschen, die mir in vielem gleichen,
aber niemand gleicht mir aufs Haar.
Deshalb ist alles was von mir kommt,
mein Eigenes,
und weil ich mich dazu entschlossen habe.
Alles, was mit mir zu tun hat, gehört zu mir.
Mein Körper, mit allem was er tut,
mein Kopf, mit allen Gedanken und Ideen,
meine Augen, mit allen Bildern, die sie erblicken,
meine Gefühle, gleich welcher Art –
Ärger, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, Begeisterung.
Mein Mund und alle Worte, die aus ihm kommen,
höflich, lieb und schroff, richtig oder falsch.
Meine Stimme, laut oder leise,
und alles, was ich mir selbst oder anderen tue.
Mir gehören meine Phantasien,
meine Träume, meine Hoffnungen, meine Befürchtungen,
mir gehören all meine Siege und Erfolge
und all meine Niederlagen und Fehler.
Weil ich mir ganz gehöre,
kann ich mich näher mit mir vertraut machen
Dadurch kann ich mich lieben
und alles, was zu mir gehört, freundlich betrachten.
Damit ist es mir möglich, mich voll zu entfalten.
Ich weiß dass es einiges an mir gibt, das mich verwirrt und manches,
das ich noch gar nicht kenne.
Aber solange ich freundlich und liebevoll mit mir umgehe,
kann ich mutig und hoffnungsvoll
nach Lösungen für Unklarheiten schauen
und Wege suchen,
mehr über mich selbst zu erfahren.
Wie auch immer ich aussehe und mich anhöre,
was ich sage und tue, was ich denke und fühle,
immer bin ich es.
Es hat seine Berechtigung,
weil es ein Ausdruck dessen ist,
wie es mir im Moment gerade geht
Wenn ich später zurückschaue,
wie ich ausgesehen und mich angehört habe,
was ich gesagt und getan habe,
wie ich gedacht und gefühlt habe,
kann es sein,
dass sich einiges davon als unpassend herausstellt.
Ich kann das, was unpassend ist, ablegen
und das, was sich als passend erwiesen hat, beibehalten
und etwas neues erfinden für das, was ich abgelegt habe.
Ich kann sehen, hören, fühlen, denken, sprechen und handeln.
Ich besitze die Werkzeuge, die ich zum Überleben brauche,
mit denen ich Nähe zu anderen herstellen
und mich schöpferisch ausdrücken kann, und die mir helfen,
einen Sinn und eine Ordnung
in der Welt der Menschen und der Dinge
um mich herum zu finden.
Ich gehöre mir
und deshalb kann ich aus mir etwas machen.
Ich bin ich
und so wie ich bin, bin ich ganz in Ordnung.

– Virginia Satir –

Virginia Satirs war eine der bedeutendsten Familientherapeutinnen. Ihr Anliegen war es, Menschen ihre Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie ihr „Grundpotential“ nutzen konnten, und Wachstum und Frieden zu fördern.

Ihre Grundhaltung drückte sie in den „Fünf Freiheiten“ aus, zu denen sie ihren Patienten verhelfen wollte:

  • Die Freiheit zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist, – anstatt das, was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird.
  • Die Freiheit, das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke, – und nicht das, was von mir erwartet wird.
  • Die Freiheit, zu meinen Gefühlen zu stehen, – und nicht etwas anderes vorzutäuschen.
  • Die Freiheit, um das zu bitten, was ich brauche, – anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.
  • Die Freiheit, in eigener Verantwortung Risiken einzugehen, – anstatt immer nur auf „Nummer sicher zu gehen“ und nichts Neues zu wagen.

Die 4 Spiegelgesetze

1. SPIEGELGESETZ

Alles, was mich am Anderen stört, ärgert, aufregt und in Wut geraten lässt und ich anders haben will – habe ich selbst in mir.
Alles, was ich am Anderen kritisiere und bekämpfe oder verändern will, kritisiere, bekämpfe oder unterdrücke ich in Wahrheit in mir und hätte es gerne anders.

2. SPIEGELGESETZ

Alles, was der Andere an mir kritisiert, bekämpft und verändern will und wenn mich das dann verletzt, betrifft es mich – ist dies in mir noch nicht erlöst.
(Mein Ego ist beleidigt – denn es ist noch stark.)

3. SPIEGELGESETZ

Alles, was der Andere kritisiert an mir und mir vorwirft oder anders haben will und bekämpft und mich dies nicht berührt, ist es sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert.

4. SPIEGELGESETZ

Alles, was mir am Anderen gefällt, was ich liebe an ihm, bin ich selbst, habe ich selbst in mir und liebe dies im Anderen. Ich erkenne mich selbst im Anderen – wir sind in diesen Punkten eins.